Polizeibericht Nature One 2009




Zu den 551 Bildern/Fotos der Nature One 2009 inkl. der Bilder vom Campingplatz Nature One / Link to the Pictures Nature One 2009
Nachfolgend die Presseinfo der Polizei Rheinland Pfalz zur Nature One 2009!
Kastellaun/ Hunsrück, VORLÄUFIGE (!!!) Abschlussmeldung “Nature One 2009″ – Stand 02.08.2009, 18.00 Uhr
Die 15. Rave-Veranstaltung „Nature One 2009“ auf der ehemaligen Raketenbasis PYDNA bei Kastellaun im Hunsrück zog auch in diesem Jahr bei durchweg gutem Wetter wieder eine Vielzahl meist junger Besucher an. Nach Veranstalterangaben wurde das Event von 61.000 Raverinnen und Ravern besucht. Damit wurde der letztjährige Besucherrekord erneut überboten.
An diesem Einsatz waren über den Gesamteinsatzzeitraum rund 770 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sowie etwa140 Kräfte vom Zoll und zirka 30 Beamtinnen/Beamte der Bundespolizei beteiligt.
Hervorzuheben ist dabei die durchweg hervorragende Zusammenarbeit aller beteiligten Einsatzkräfte auch schon im Vorfeld bei der Einsatzplanung, sowie die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Veranstalter, der Firma i-motion. Wie schon in den vergangenen Jahren hatte es die Polizei auch bei diesem Event mit einem durchweg friedlichen Publikum zu tun.
Schwerpunkte der polizeilichen Einsatzkonzeption waren auch in diesem Jahr naturgemäß die Verkehrslenkung (zur Gewährleistung einer möglichst störungsfreien An- und Abreise), das Betreiben einer Polizeiwache unmittelbar am Veranstaltungsgelände (die Polizeibeamtinnen und –beamten stehen hier den Festivalbesucherinnen und –besuchern als Ansprechpartner rund um die Uhr zur Verfügung) und die Kriminalitätsbekämpfung. Kontrolliert wurden von Polizei, Zoll und der Bundespolizei sowohl an stationären Kontrollstellen als auch mobil.
Dabei werden die Festivalbesucher durch erfahrene und professionell arbeitende Kräfte selektiert und kontrolliert. Aber auch dem Einsatz modernster und neuester Technik zum Erkennen und Aufspüren von Drogen kommt zum Einsatz. Bei den festgestellten Verstößen (Straftaten und Ordnungswidrigkeiten) stehen überwiegend Zuwiderhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz im Vordergrund. Bei der überwiegenden Anzahl der festgestellten Verstöße führten die jungen Leute geringe Mengen mit sich, die zum Eigenbedarf für die Dauer ihres Aufenthaltes bei Nature One ausreichen sollten.
In allen Fällen wird Anzeige erstattet, ein Strafverfahren ist die Folge. In einigen wenigen Fällen muss, aufgrund der aufgefundenen und sichergestellten Mengen illegaler Betäubungsmittel davon ausgegangen werden, dass diese über den Eigengebrauch hinaus gehen und somit zu einem Teil für den Weiterverkauf bestimmt gewesen sind. Die Anzeigen lauten hier auf Handeltreiben und/oder Einfuhrschmuggel. Die Beschuldigten müssen in diesem Fall mit empfindlichen Strafen rechnen.
Insgesamt spielen dabei, wie auch schon in den Jahren zuvor, der Besitz und Erwerb von Cannabisprodukten (Haschisch und Marihuana) und den sogenannten Partydrogen (Ecstasy und Amphetamin) die größte Rolle. Insgesamt sind die Sicherstellungszahlen bisher niedriger als im Vorjahr (siehe hierzu allerdings Erläuterungen zur Tabelle).
Besonders Auffällig ist dies bei den sichergestellten LSD Trips. Wegen des großen Einzugsgebietes der Veranstaltung waren, neben dem Polizeipräsidium Koblenz auch die Präsidien in Mainz und Trier an den Kontrollmaßnahmen beteiligt.
|
2009 |
2008 | 2007 | |
| Strafanzeigen (gesamt) | 826 | 828 | 771 |
| davon Strafanzeigen gg. das BtMG | 718 | 756 | 703 |
| Fahren unter Drogen und/oder Alkoholeinwirkung |
277 | 175 | 160 |
| Sicherstellungen (Auszug) | |||
| Ecstasy (Stückmenge) | 2030 | 3449 | 2575 |
| Amfetamine und Derivate (Gramm) | 1238 | 1421 | 1259 |
| Haschisch u. Marihuana ( Gramm) | 1342 | 1759 | 1126 |
| LSD-Trips (Stückmenge) | 229 | 714 | 689 |
Erläuterung: Die Zahlen für die Jahre 2007 und 2008 sind die endgültigen Zahlen nach Beendigung des Gesamteinsatzes, die Zahlen für 2009 sind die vorläufigen Ergebnisse von Sonntag, 18:00 h. D. h. die Zahlen für 2009 werden erfahrungsgemäß höher sein, als sie sich z. Zt. darstellen.
Polizeipräsidium Koblenz
Moselring 10/12
56068 Koblenz
Telefon: 0261/103-1
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Das schlimmste an diesem ganzen polizeiaufgebot ist nicht die tatsache dass einigen leuten die party verdorben wurde oder sie sonst irgendwie traktiert wurden und ihre drogen abgenommen bekommen haben, darüber soll jeder denken wie er will.
Nein, das schlimmste ist dass alle diese sachen passieren und mir die laune bereits auf der anreise versauen ABER das OHNE einen NUTZEN.
es hat einfach nichts gebracht, jeder hatte was mit und jeder zweite konnte/wollte einem irgendetwas verkaufen. Wenn die justiz sich wirklich um die user sorgen würde (leicht überspitzt ausgedrückt) dann hätten sie beratungsstellen aufgebauft und “streetworker” oder ahnliches gestellt und nicht jedem der auch nur ne geringe menge mit hat ne anzeige aufgebrummt.
Aber es gibt auch lichtblicke, das Alice-Projekt z.B. die ham dort gestanden massenweise infoflyer und safer-snief röhrchen rausgehauen und die leute kompetent und sachlich informiert .
MEHR DAVON !
information: Die ist eine öffentliche Meinungsäußerung gegen die vorherrschende und unwirksame repressive Drogenpolitik .
…. a) ich bin für Beratung etc.! b) ich bin nicht der Meinung wie Du, dass jeder “was hatte” und jeder zweite “wollte einem irgendetwas verkaufen”.
Gruss
Norbert
Es ist normal das ein solches Polizeiaufgebot bei der Nature One ist. Jedes Jahr das gleiche
Wer da noch mit Drogen erwischt wird, der ist selbst dran schuld. Man kann ja auch mal Party machen ohne was einzuwerfen-bei mir funktionierts ja auch ohne.
Freu mich schon auf nächstes Jahr bei der Nature One.
Gruß Zora
Ich kann mich dem Kommentar von Zora nur anschliessen.
Wenn ein paar Leute schon was einschmeissen müssen, warum machen sie es nicht zu Hause?
Irgendwann heisst es dann, dass die Nature abgesagt wird, weil es zu viele Beschlagnahmungen gab.
Nur wegen den Deppen die völlig breit mit dem Auto rumgurken. (War sogar schon mal Debatte im hessischen Landtag)
Es geht wirklich ohne Drogen.
Wir waren diesesmal eine Gruppe von 16 Leuten (“Das Baden-Bayern-Sachsen-Camp”: Keiner von uns hat irgendwas genommen (nicht nur diesmal, sondern immer so), wir haben mehr oder weniger auch die 4 Tage durchgemacht und trotzdem eine Riesengaudi gehabt.
Ich glaube, dass die Menschen die Drogen nehmen, nicht mehr wissen, wie sie ohne das Zeug richtig Spass haben können.
gute Kontrollen, alle Beamten die ich getroffen habe waren sehr nett! Aber soviel Polizei und keine Toilette Personal !!!!!!!!!!!!!!!! was soll das????
Ich denke auch dass der Ruf der ganzen Szene durch die ganzen Drogengeschichten einfach nur in den Dreck gezogen wird… man kriegt gleich immer so nen “Opfer-Stempel” wenn man neue Leute kennen lernt und dann erzählt dass man Techno hört und eben auf solche Festivals fährt… es is echt zum kotzen!!
Klar ist es jedem selbst überlassen, aber bitte setzt euch dann wenigstens nicht mehr ans Steuer bis ihr wieder klar seid… ich finde es müsste noch viel mehr kontrolliert und härter bestraft werden.. auch in Bezug auf Alk am Steuer!! Und am Thema Aufklärung mangelts sowieso immer….
Aber mal was andres… was haben dieses Jahr die ganzen kleinen Kinder auf der Pydna verloren?? Wie wärs mal mit Ausweiskontrollen?Das interessiert auch niemanden…
Ich finde es immerwieder blos lächerlich, dass die Polizei ihre Kontrollen nur bei der Nature One so stark auffähren, weils ja das gute alte standart Klische gibt Raver = Drogenopfer…
Auf allen anderen großen Festivals würden die minimum genausoviele Leute erwischen wie auf der Nature, wenn nicht sogar mehr…
Das mit den Kindern is mir aber auch aufgefallen, nur weiss ich von einem Freund der mit 14 da reingekommen ist, dass sie zwar auf den Ausweis geschaut haben, aber das es ihnen relativ egal war, welches Datum da drauf stand…